Isabella Kuess

Isabella Kuess, jugendlicher dramatischer Sopran
Isabella Kuess, jugendlicher dramatischer Sopran

Die Wiener Sopranistin Isabella Kuëss wird geschätzt für ihre einfühlsame Interpretation und Wandlungsfähigkeit sowie ihre Lebendigkeit und Spielfreude. Ob als tragische Mimi in „La Bohème“, brillante Rosalinde in der „Fledermaus“ oder als gefragte Konzert- und Liedinterpretin in Europa und Asien, ihre Leidenschaft und Entdeckungsfreude begeistern ebenso wie ihre Stimme.

Isabella Kuëss entdeckte früh ihre Liebe zum Gesang und zur Bühne und sammelte ihre ersten Bühnenerfolge noch während ihrer Schulzeit als Barbarina in der Jeunesse-Produktion von „Le Nozze di Figaro“ im Wiener Konzerthaus und in Graz.

 

Sie singt seither in Bühnenproduktionen im In- und Ausland, unter anderem als Fiordiligi in „Così fan Tutte“, Mimi in „La Bohème“, Kate Pinkerton in „Madama Butterfly“, Amarantha in Haydns „La Fedeltà Premiata“, Elettra in „Idomeneo“ und sang die Titelpartie in Lehars „Giuditta„. Im Sommer 2010 sang sie bei den Opernfestspielen Sankt Margareten die Erste Dame in der „Zauberflöte“ und 2012 die Hofopernsängerin Grisi im „Dreimäderlhaus“ bei den Schlossfestspielen Langenlois. Als Gräfin Zedlau in „Wiener Blut“ war sie sowohl auf Deutschlandtournee, als auch im Sommer 2017 in Wien zu hören. Sie beendete 2017 als Rosalinde in der „Fledermaus“, und sang abwechselnd Hexe und Mutter in „Hänsel und Gretel“.

 

Weitere Rollen inkludieren Contessa Almaviva in Le Nozze di Figaro, Agathe in Der Freischütz, Micaëla in Carmen, 3.Norn in der Götterdämmerung, Taumann/Sandmann in Hänsel und Gretel, sowie Lisa in Das Land des Lächelns.

 

Neben ihren Bühnenprojekten ist Isabella Kuëss auch regelmäßig auf der Konzertbühne zu hören. Soli im Oratorienbereich umfassen neben Bachs „Weihnachtsoratorium“, Händels „Messiah“, Beethovens 9. Symphonie und Verdis „Requiem“, Werke von Mendelssohn, Mozart, Schubert, Haydn, und Rossini.

Ihr umfangreiches Liedrepertoire erstreckt sich von Schubert, Brahms, Wagner, Strauss und Berg bis zu Werken des französischen, englischen und spanischen Repertoires. Ihre Beiträge zur Wiederentdeckung von T. W. Adornos kompositorischem Schaffen mit dem Verein akut sowie mehrere Uraufführungen zeitgenössischer Komponisten runden ihr Repertoire ab.

 

 

Regelmäßig zu Gast auf nationalen und internationalen Konzertbühnen hatte sie bereits Gelegenheit, mit großen Dirigenten wie u. a. Christian Thielemann, Johannes Wildner und Koon Schoots zu singen.

2015 gab sie ihr erfolgreiches Solo-Debüt im Wiener Musikverein, und sang in einer Asien-Tournee Solokonzerte u.a. in der Osaka Symphony Hall, Tokyo Opera City und im Seoul Arts Center. Ihre rege Solokonzerttätigkeit führte sie außerdem in die Philharmonia Podkarpacka Rzeszów und ins Jamshed-Baba-Theatre im NCPA Mumbai.

Sie ist Finalistin und Gewinnerin mehrerer internationaler Wettbewerbe, so u.a. Kärntner Sparkassen Stipendium, 2. Platz im Oscar Straus Wettbewerb und des ISA-Stipendiums. 2018 ist sie Empfängerin des Bayreuth-Stipendiums des Richard Wagner-Verbands Wien.

 

 

Isabella Kuëss erhielt früh ihren ersten Gesangsunterricht, bevor sie im Alter von vierzehn Jahren an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien ihr Gesangsstudium begann. Sie studierte 2010-2013 Oper bei Reto Nickler, Christoph Ulrich Meier, Beverly Blankenship und Uwe Theimer, sowie Lied und Oratorium bei KS Robert Holl und Matthias Lademann.

Isabella Kuëss erhielt wichtige künstlerische Impulse in Meisterkursen u.a. mit Mirella Freni, Roger Vignoles, Cheryl Studer, Norman Shetler, Walter Alberti und KS Sona Ghazarian. Sie arbeitete in New York mit Ruth Falcon, Gregory Lamar und Bradley Moore und derzeit in Wien mit Sylvia Greenberg und KS Artur Korn.

2017 begründete Isabella Kuëss den Verein „arteVivo – Verein zur Förderung von Musik und darstellender Kunst“, der Konzerte und Bühnenprojekte organisiert und sich für Fairness und Nachhaltigkeit im Kulturbetrieb einsetzt.

 

http://www.isabellakuess.com