Der kleine Prinz

Die Operette in 3 Akten „Der kleine Prinz“ vom Komponisten Adolf Müller jun. („Wiener Blut“, „Der Millionenonkel“) und dem Dramatiker Nikolaus Duffek (Pseud. Julius Rosen) wurde am 11. November 1882 im Theater a. d. Wien uraufgeführt. Das Stück und besonders die Musik, feierten hier beachtliche Erfolge, nicht zuletzt dank der Mitwirkung zweier damaliger unumstrittener Größen des Theaters: dem Grazer Alexander Girardi und dem Brünner Felix Schweighofer, die in den komischen Partien wie immer Furore machten.

Die Bearbeitung des Librettos mit märchenhaftem, detektivischem Hintergrund eignet sich für Kinder ab 3 Jahren.

TERMINE:

   Premiere        25.September 2016, 14h, Krypta St.Peter (Wien)

weitere Vorstellungen:

2. Oktober 14h, Krypta St.Peter (Wien)

8. Oktober 14h, Krypta St.Peter (Wien)

15. Oktober 15h, KUMST Strasshof/ Nordbahn

22. Oktober 15h, KUMST Strasshof/ Nordbahn

6. November 14h, Krypta St.Peter (Wien)

28. Jänner 2017 14h, Krypta St.Peter (Wien)

11. Februar 2017 14h, Krypta St.Peter (Wien)

26. März 2017 14h, Krypta St.Peter (Wien)

6. Mai 2017 14h, Krypta St.Peter (Wien)

--> Karten-Reservierung in der Krypta St.Peter

 

Musikalische Leitung          Gregor Hanke/ Theresia Lu Bai

Regie                                   Wendy Maurer-Menzel

Bearbeitung                        Alice Waginger

(c) Titelbild: Magdalena Punz

 

BESETZUNG:

Tonio                     Anna Kargl / Alice Waginger

Teresita                 Elisabeth Jahrmann/ Christine d'ell Antonio

Margaritha             Ellen Halikiopoulos/ Isabella Kuess

Oppini                    Andreas Egger/ Michael Weiland

Fürst                      Philipp Landgraf/ Michael Feigl

Der kleine Prinz      Eine Babypuppe

 

 

Zum Inhalt

 

Personen:

 

Tonio ein junger Knecht beim Grafen Oppini; Alter ca. 13 Jahre;

Tersita junge Magd von Margaritha, ca. 13 Jahre;

Fürstin Margaritha Mutter des kleinen Prinzen

Graf Oppini der böse Entführer

Fürst Vater des kleinen Prinzen

 

Zeit und Ort: beliebig: Märchenzeit;

 

Fürstin Margarithas Mann zieht in den Krieg und lässt seine Frau zusammen mit ihrem 5 Monate alten Söhnchen Eugen in der Obhut ihres Bruders und einzigem Verwandten, dem Grafen Oppini zurück. Oppini, der sich mit der Feindesseite arrangiert hat, möchte den Knaben entführen, um ihn als Geisel und Druckmittel gegen den Fürsten zu verwenden. Margaritha erfährt davon und befiehlt ihrer Magd Teresita, das Kind heimlich in Sicherheit zu bringen. Teresita möchte das Kind zum Vater bringen, wird aber schon beim Aufbruch aus dem Schloß von Oppini ertappt und versteckt das schlafende Kind rasch unbemerkt in einem Uhrkasten.

Oppini sperrt Teresita und Margharita in ihrem Zimmer ein und macht sich auf die Suche nach dem Kind, kann es jedoch nirgends finden. Seinem Personal verkündet er, dass derjenige, der ihm das Kind bringt, viel Geld als Belohnung erhält. Oppinis junger Knecht Tonio findet bald das Baby und weiß gar nicht so recht, worum es geht, aber dem unsympathischen Oppini möchte er das Kind nicht geben, obwohl er viel Geld gut gebrauchen könnte. Also nimmt er es zu sich mit in den Stall und kümmert sich darum. An der versperrten Türe zum Damenzimmer gibt er bekannt, dass er das Kind gefunden hat. Margaritha bittet ihn, es zum Fürsten, der in der Nähe stationiert ist, zu bringen. Tonio führt die Bitte aus.

Aufs Schloß zurückkehrend teilt er Oppini mit, dass er das Kind gefunden und es in fürsorgliche Hände gegeben habe. Oppini glaubt nun, da er Tonio als dumm und sich ergeben vermutet, er habe einen Trumpf gegen den Fürsten in der Hand, er lässt seine Tarnung auffliegen und dem Fürsten einen Brief bringen, in dem er ihm schreibt, dass er den kleinen Prinzen als Geisel genommen hätte. Der Fürst erscheint darauf zusammen mit dem Kind. Oppini ist entlarvt und der kleine Prinz in Sicherheit.