Lohengelb

Operette mit Musik von Franz von Suppé, Libretto von Carl Costa und Moritz Grand-Jean nach J.N.Nestroy

„Lohengelb“ oder „Die Prinzessin von Dragant“ ist eine Parodie auf Richard Wagners Oper „Lohengrin“. Natürlich wird hier keine Gelegenheit ausgelassen, die große Oper sowohl inhaltlich als auch musikalisch ordentlich aufs Korn zu nehmen: die zickige Prinzessin Elsa muss sich gegen eine Verschwörung des Intriganten Mordigall und seiner Frau zur Wehr setzen. Ihr zu Hilfe kommt der auf einem Schaf reitende Ritter Lohengelb, der seine höhere Abkunft listig zuverbergen weiß...

Die Wiener Parodieoperette wurde am 30.November 1870 im Carltheater (2.Bezirk) unter dem Dirigat des Komponisten und einem anständigen Aufgebot an damals stadtbekannten Komikern uraufgeführt und entpuppte sich als als schöner Publikumserfolg. Die ursprünglich einaktige Parodie Nestroys wurde von den Komikern Carl Costa und Moritz Anton Grandjean auf ein abendfüllendes Bühnenstück ausgeweitet und mit zeitgenössischen Couplets und Witzen ausgestattet.

Inhaltlich hält sich die Operette ganz stark an den Inhalt ihrer Vorlage, der Oper „Lohengrin“ von Richard Wagner an, musikalisch versuchte Suppé, seinen eigenen Stil durchzusetzen.

 

TERMINE:

Premiere: 24.November 2017, 19h30

weitere Vorstellungen: 25. November 2017, 18h30

26. November 2017, 17h00

im KUMST Strasshof

 

Regie: Isabella Kuess

musikalische Leitung: Max Schamschula