Rückblick 2014

 

Nun ja - aller Anfang ist schwer - aber es macht großen Spaß!

Nachdem unser Ensemble jetzt auf ein Jahr Schandtaten zurückblicken kann, wollen wir ein erstes Résumé ziehen:

Die Auswahl unseres ersten Projekts "Der Obersteiger", Operette in drei Akten von Carl Zeller hat sich als echter Glücksgriff erwiesen. Nicht nur, dass das Stück wirklich gut spielbar ist und hervorragend beim Publikum ankommt, wir haben auch Bekanntschaft mit Herrn Ing. Thomas Gnedt, Leiter des Carl Zeller Museum in St.Peter in der Au, gemacht, der uns zusammen mit seiner Gattin, tatkräftig bei unseren Aufführungsambitionen unterstützt und fördert. Bei der Premiere trafen wir sogar auf den Urenkel des Komponisten, Herrn Gottfried Hecher, der extra aus Tirol angereist kam (siehe Photo). Sogar ein kurzer Beitrag in der Sendung "Operetten-Boulevard" des Radiosenders BR-Klassik wurde diesbezüglich über uns gebracht.

Erste Kritiken und Reaktionen fielen durchwegs positiv auf und ermuntern zum Weitermachen, bisweilen fanden 2 Wiederaufführungen des Obersteigers statt: im Festsaal des Amtshauses Margareten (Wien) und im Wienerwaldmuseum Eichgraben (Vielen Dank an Herrn Günther Puffer, Obmann des Fremdenverkehrsverein Eichgraben & Frau Gabriele Zimmer für die Möglichkeit). Bei letzterem konnten wir auch ein bissel Pionierarbeit leisten, da in Eichgraben noch nie zuvor eine Operette aufgeführt wurde.

Bezirksblatt Altlengbach

NÖN Altlengbach

Ein weiteres Großprojekt war die mittlerweile dreimal stattgefundene Aufführung des geistlichen Singspiels "Die Schuldigkeit des ersten Gebots" von Wolfgang Amadeus Mozart, die wir mit der Unterstützung und Förderung der Pfarre Neuerlaa (Wien Liesing) und Hochwürden Georg  Zluwa zuwege brachten. Zugegeben, geistliche Singspiele szenisch darzustellen stand nicht an erster Stelle unserer to-do Liste, aber dieser Umstand hat sich durch die intensive Beschäftigung mit der Materie schnell geändert. Hoffentlich können wir auch in diese Richtung weiterarbeiten.

Ein Konzertprogramm über den Mariahilfer Wienerliedkomponisten Adolf Hirsch, genannt Adolfi, wurde erarbeitet und im Wiener Bezirksmuseum Mariahilf mehrmals aufgeführt - hier gebührt unser Dank Herrn Erich Dimitz. Der gesamte musikalische Nachlass Adolfis wurde bei dieser Gelegenheit übrigends aus Wiener Archiven ausgegraben und für eine eventuelle Herausgabe präperiert (falls Sie also zufällig daran Interesse hätten - nur zu, kontaktieren Sie uns).

Und zu guter Letzt: unser Weihnachtsprogramm "Wiener Weihnachten" im Bezirkssaal des Amtshauses Brigittenau mit Wiener Weihnachtsliedern und weihnachtlichen Wienerliedern war ehrlich gesagt ein ziemlicher Wahnsinn - für alle Beteiligten (und auch das Publikum) - alle hatten eine besinnliche Hetz dabei. Das müssen wir unbedingt zu gegebener Zeit wiederholen!

copyright: Matthias Katzengruber

Das Ensemble Oper@Tee kurz vor der Premiere des "Obersteigers" zusammen mit Carl-Zeller Urenkel Gottfried Hecher.